Sport-XPortal
EN Hilfe

Ein Data Hub (nexyo fabric) je Participant, ein Regelwerk, ein Betreiber

Jeder Participant erhält einen eigenen Data Hub. Er behält seine Daten, teilt sie über Offers mit Policies und erhält für jeden Austausch einen Beleg.

Jeder Participant behält seine Daten

Schaubild der Architektur: Oben die Anwendung SportOS, die Vereins-App von Opiquad, als Front-End. Darunter beim Betreiber ein gemeinsames Regelwerk, Trust mit Governance Authority und Audit Trail, dann je Participant ein eigener Data Hub. Unten die Datenquellen der Participants.
Ein Data Hub je Participant, ein Regelwerk, ein Betreiber. Der Data Hub verweist nur auf die Datenquellen. Vergrößern: Jeder Participant behält seine Daten

Der Data Hub verweist auf Ihre Daten und kopiert sie nicht

Ihre Daten bleiben in Ihren Systemen: in Dateien, Datenbanken oder Schnittstellen. Der Data Hub kennt nur den Verweis darauf.

Sie entscheiden, welche Resources Sie als Offer veröffentlichen. Jedes Offer trägt eine Policy. Andere Participants sehen Ihre Offers in Ihrem Catalog und fragen den Zugriff an.

Opiquad soll die Data Hubs als Betreiber des Data Space hosten. Die Demos laufen heute bei nexyo. nexyo liefert die Software.

Jeder Austausch hinterlässt auf beiden Seiten einen prüfbaren Beleg

Schaubild: Der Data Hub des Datenanbieters überträgt eine Resource über ein Offer mit Policy an den Data Hub des Datenkonsumenten. Unter beiden Hubs liegt je ein Beleg aus Credential und Audit-Trail-Eintrag. Die Governance Authority prüft beide Belege.
Datenanbieter und Datenkonsument halten je einen Beleg, den Dritte prüfen können. Vergrößern: Jeder Austausch hinterlässt auf beiden Seiten einen prüfbaren Beleg

Trust besteht aus Identität, Regel und Beleg

Vertrauen hat drei Teile. Alle drei lassen sich maschinell prüfen.

  • Identität: Jeder Participant hat eine dezentrale Identität (W3C DID). Der Issuer bestätigt die Mitgliedschaft mit einem MembershipCredential. Das Decentralized Claims Protocol (DCP) regelt die Prüfung.
  • Regel: Eine Policy legt fest, wer Daten wofür nutzen darf. Sie folgt dem Dataspace Protocol (DSP) und beschreibt Nutzungsrechte in ODRL.
  • Beleg: Jeder Zugriff erzeugt auf beiden Seiten einen Eintrag im Audit Trail, mit Zeitstempel und Hash.

Fünf Schichten tragen Sport-X, und jede hat eine klare Aufgabe

  • Quellen: Die Daten bleiben bei den Participants

    Spielpläne, Hallenakten, Ticketing- und Sponsoringdaten liegen in den Systemen der Participants. Niemand kopiert sie.

  • Data Hub: Jeder Participant hat seinen eigenen

    Der Data Hub verweist auf die Quellen und veröffentlicht Offers. Er gehört zu genau einem Participant.

  • Policies: Regeln gelten je Offer

    Policies regeln Zweck, Aggregatpflicht, Gruppen ab 50 Personen, Weitergabe und Verarbeitung in der EU und im EWR. Der Datenanbieter entscheidet.

  • Trust: Identität, Credential und Audit Trail

    Der Issuer stellt Credentials aus, ein Verifier prüft sie. Der Audit Trail hält jeden Austausch fest.

  • Anwendungen: Der Zugang läuft über vertraute Oberflächen

    Clubs und Hallen sehen Offers, Freigaben und Reports in einer Anwendung wie SportOS. Der Zugang über SportOS entsteht im Aufbau. Bis dahin dient die Web-Oberfläche loom.

Offene Standards statt geschlossener Plattform

Sport-X baut auf offenen Standards auf:

  • IDSA Rulebook: das Regelwerk der International Data Spaces Association für Data Spaces
  • Dataspace Protocol (DSP): Catalog-Abfrage, Vertragsverhandlung und Start der Datenübertragung
  • Decentralized Claims Protocol (DCP): Austausch und Prüfung von Credentials
  • Gaia-X: Rahmen für Vertrauen und digitale Souveränität
  • ODRL: maschinenlesbare Nutzungsregeln

Den Stand der Konformitätstests für DSP und DCP legt nexyo offen, sobald er vorliegt.